Wie viel zahlt die Schweiz mit den neuen Verträgen an die EU?
Die Schweiz übernimmt mit dem Paket Schweiz-EU mehrere finanzielle Verpflichtungen:
Beitragsabkommen: Der erste Beitrag für die Periode 2030–2036 beträgt 350 Millionen Franken jährlich . Die Mittel werden über einen Zeitraum von zehn Jahren, von 2030 bis 2039, ausbezahlt . Wichtig: Die Mittel fliessen nicht ins EU-Budget, sondern werden direkt in den Partnerstaaten für gemeinsam vereinbarte Programme und Projekte eingesetzt .
Zusätzliche finanzielle Verpflichtung (Übergangsperiode): Für die Periode ab Ende 2024 bis zum Start des neuen Mechanismus beläuft sich die zusätzliche Verpflichtung auf 130 Millionen Franken pro Jahr bis zum Inkrafttreten des Pakets . Ab Inkrafttreten des Pakets bis 2030 (Ende 2029) beträgt sie 350 Millionen Franken pro Jahr .
EUSPA: Die Schweiz beteiligt sich an den laufenden Kosten der Agentur EUSPA. Basierend auf dem EUSPA-Budget 2024 von rund 80 Millionen Euro ergibt sich ein Betrag von ca. 3,8 Millionen Schweizer Franken, inklusive einer generellen Gebühr für die Teilnahme an einer EU-Agentur (2% des jährlichen Schweizer Beitrags 2026, 3% 2027 und 4% ab 2028) . Der Beitrag wird berechnet als: effektiv eingesetzte Mittel × (BIP Schweiz / BIP EU-Mitgliedstaaten) .